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INFORM - Die Vereinszeitung

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2015
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Liebe Deuringer, liebe TSV'ler

ich erlaube mir, aus einem Brief aus der Nachbarschaft an den TSV zu zitieren: 
„Ich freue mich jedes Mal, wenn ich abends Gruppen von Jugendlichen gemeinsam zum Training gehen oder vom Training kommen sehe. Es ist immer schön, an den Tennisplätzen vorbei zu gehen und zu sehen wie Kinder und Jugendliche ein Match austragen und Spaß dabei haben. Bei vielen anderen Vereinen sieht man solche spontane und freundschaftliche Spiele kaum.“

Ich wiederum freue mich, dass wir in Deuringen - zusammen mit den anderen Ortsvereinen - so vielen Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitgestaltung bieten können - umso mehr, wenn diese Arbeit geschätzt wird.

Jens Rabien
1. Vorstand

   
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2014
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Liebe Deuringer, liebe TSV'ler

Unsere Halle wird 10
Verwegene Idee, zurzeit in Stadtbergen über eine Sporthalle zu schreiben - auch wenn sie heuer zehn Jahre alt wird … Ebenso verwegen der Plan der Vorstandschaft des TSV Deuringen unter Michael Reitmayer, um die Jahrtausendwende, eine neue Turnhalle zu bauen. Schnell war klar, dass die bestehende Halle mit ihrer Bühne bestehen bleiben und um eine moderne Sporthalle sowie eine Hausmeisterwohnung erweitert werden soll. Aufgrund der Grundstückslage ergab sich noch ein Untergeschoss mit Gymnastikraum und Sitzungszimmer. Auffällig unauffällig passt sich das architektonisch gelungene Ensemble aus Neu und Alt in das Ortsbild ein. Die Finanzierung war unter äußerst engagierter Führung des neuen ersten Vorsitzenden Georg Enzler durch Eigenmittel des Vereins sowie Zuschüsse von Stadt und bayerischem Sportverband gesichert.

In Eigenleistung haben viele fleißige Helfer umfangreiche Abbrucharbeiten erledigt. Spannend war der Augenblick, als die Baugrube für die neue Halle ausgehoben wurde, ob die Außenwand der alten Halle stehen bleiben würde. Sie blieb stehen. Unter täglicher Aufsicht von Helmar Straßer und Hermann Frommelt wurde der Neu- und Umbau mit normalen Problemen abgewickelt und die Halle mit einer großartigen Festwoche vom 9. bis 18. Juli 2004 feierlich eröffnet.
Das Sportangebot konnte um Sportarten wie Basketball und Badminton erweitert werden, die bislang aus Platzgründen unmöglich waren. Die Volleyballer freuen sich über ein Spielfeld ohne Treppe in der Ecke und die Turner müssen endlich nicht mehr aus der Küche zum Sprung anlaufen! Der Gymnastikraum mit Spiegelwand ist für die Ballett- und Yoga-Gruppen gar nicht mehr weg zu denken. Hingegen die Sitzungen des Ausschusses waren damals oben in der Galerie wenigstens ebenso nett wie jetzt unten im Vereinszimmer.

Zum Feiern war die TSV-Halle schon immer gut. Jetzt steht sie auch den anderen Ortsvereinen mietfrei für ihre Feste oder Veranstaltungen zur Verfügung und wird regelmäßig gebucht. Feiern zum Zehnjährigen? Mal sehen.
Die verwegene Idee des TSV ist jedenfalls voll aufgegangen. Sportler wie Besucher sind immer wieder angetan von unseren Hallen. Wir wünschen den Stadtbergern jedenfalls eine ebenso alle Beteiligten zufriedenstellende Lösung.

Jens Rabien
1. Vorstand


   
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2012

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Liebe Deuringer, liebe TSV'ler
"Die Leute sind´s, die den Verein ausmachen." Diese Regel gilt für die meisten, wenn nicht für alle Vereine, aber ich darf schreiben, für den TSV Deuringen gilt sie in besonderem Maße. Unser Verein wächst in die Höhe (neue Mitglieder) wie in die Breite (neue Angebote) und muss sich kontinuierlich den aktuellen Herausforderungen im sportlichen sowie im wirtschaftlichen Bereich anpassen. Die "Leute" machen alles mit! Und zwar mit großem Engagement und vor allem mit großer Zuverlässigkeit, was besonders einen Vorsitzenden sehr beruhigt. Natürlich können wir nicht jede Idee sofort in die Tat umsetzen und jeden (Sonder-) Wunsch erfüllen (hier verweise ich bewusst auf mein letztes Editorial mit der Überschrift "Ich habe auch noch andere Hobbies"), aber wir arbeiten uns stetig vor.

Ganz besonders freue ich mich, mit Annemarie, Annika, Verena, Sebastian und Lukas fünf neue Übungsleiterinnen beglückwünschen zu dürfen, die sicher wieder neue Ideen und Ansätze für den Sportbetrieb aus der (zeit-)intensiven Ausbildung mitbringen. Auch unsere Tennisabteilung ist nach dem geplanten Rücktritt des über alle Maßen engagierten Gründers Werner Kraus bei Stefan Kraus unter souveräner Führung. Und schließlich liegt der Wirtschaftsbetrieb bei Franzi und Manfred in besten Händen. Wir wollen die vor uns liegenden (nach der Weihnachtsfeier hoffentlich ruhigen) Tage zum Anlass nehmen, uns zu freuen, über das, was wir geschafft haben, aber auch nachzudenken, über das, was wir als nächstes anpacken

Jens Rabien
1. Vorstand

   
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2011

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Liebe Deuringer, liebe TSV'ler
"Ich hab´auch noch andere Hobbies", war meine nicht rein scherzhafte Antwort auf den Hinweis von Oliver, dass mein Editorial noch fehlte. In der Tat müssen wir alle unsere Zeit zwischen Familie, Beruf und Freizeit einteilen. Es macht richtig viel Spaß, die Freizeit im und für den TSV zu verbringen - wohlgemerkt nicht "zu opfern", aber die Grenze zur reinen Verpflichtung darf nicht (oder nur selten) überschritten werden. Dies gilt für die Übungsleiter wie für den Wirtschaftsbetrieb und den Vorstand. Nur wenn es uns gelingt, die Aufgaben so zu verteilen, dass alle mit Freude dabei sind, wird unsere Vereinsarbeit dauerhaft von hoher Qualität sein. Hierzu fühle ich mich als Vorsitzender in hohem Maße verantwortlich und werde mich immer dafür einsetzen, dass die Waage zwischen Anforderungen (von außen wie von innen) und dem, was wir leisten können, gehalten bleibt.

Organisatorisch ist der TSV zurzeit sehr gut aufgestellt, besonderes Augenmerk werden wir nun auf die Ausbildung von Übungsleitern richten, um im Sportbetrieb für Entlastung und eine breitere Basis zu sorgen. Die bevorstehende Weihnachtspause wollen wir nutzen, um etwas Abstand zu nehmen und dann mit neuem Tatendrang ins neue Jahr zu starten.

Jens Rabien
1. Vorstand

   
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I/2010
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Liebe Deuringer, liebe TSV'ler
mit zwanzig Jahren hat jeder das Gesicht, das
Gott ihm gegeben hat, mit vierzig das Gesicht,das ihm das Leben gegeben hat, und mit sechzig das Gesicht, das er verdient, sagte einmal Albert Schweizer. Ich übertrage das jetzt mal auf unseren Verein und somit hat unser Verein jetzt das Gesicht das er verdient. Und ich stelle fest: Unser Vereinsgesicht, oder anders gesagt Vereinsprofil, sieht sehr gut aus.
Unser Verein wurde in diesem Jahr natürlich nicht sechzig Jahre, sondern bereits 110 Jahre alt. Gefeiert haben wir mit einem Jubiläumsabend, unserer klassischen Vereinsmeisterschaft, einem Frühschoppen am Sonntag und als Höhepunkt mit der TSV Turnarena. Wir gehen mit Zuversicht in die nächsten 110 Jahre.

Die Entwicklung der Mitgliederzahlen ist für jeden Verein ein ganz wichtiger Gradmesser. Daran erkennt man sofort, ob vieles richtig oder vieles falsch gemacht wird. Die Mitgliederzahl zeigt unerbittlich auf, ob ein Verein für seine Mitglieder attraktiv ist oder nicht. Im Dezember 2009 hatte der TSV Deuringen 957 Mitglieder. Unser Verein verzeichnete also in den letzten Jahren einen stetigen Mitgliederzuwachs. Das ist das Beste was unserem Verein passieren kann. Es ist aber vor allem auch Ausdruck einer starken Attraktivität des TSV Deuringen.

 

Georg Enzler
1. Vorstand


Liebe Deuringer, liebe TSV'ler

es gab eine Zeit, da machten sich Gesellschaften die Erfahrungen ihrer ältesten Mitglieder zunutze. Sie gingen davon aus: Wer lange gelebt hatte, traf weniger Fehlentscheidungen als Jüngere. Im alten Sparta etwa hatten die sogenannten Geronten Verfassungsrang, aber das ist lange her. Heute gibt es allenfalls bei einigen Amazonasstämmen noch Dorfälteste, die etwas zu sagen haben.

Bei uns sind der - einflussarme - Ältestenrat sowie der Alterspräsident des Bundestages geblieben. Ansonsten ist Jugend Trumpf, alt ist höchstens der Nikolaus. In der Politik dominieren die Obamas statt der Adenauers. Alte kommen, abgesehen von Johannes Heesters, öffentlich nur noch in Werbefilmchen für Lebensversicherungen und in der Dove-Reklame vor. Ein wenig scheint sich das allerdings zu ändern. Schon schauen sich ein paar Unternehmen in Deutschland bei den seltener werdenden Stellenausschreibungen besonders gerne Bewerber jenseits der 50 an.

Warum erzähle ich Ihnen das. Ich möchte einmal eine Lanze für unsere "Alten" im Verein brechen. Es gibt bei uns im Verein einige Personen jenseits der 50 und jenseits der 60 die sich in vorbildlicher Weise engagieren. Wir wollen und können auf
diesen Erfahrungsschatz nicht verzichten. Wir brauchen unsere "Alten" im Verein. Mein Aufruf ergeht also an alle jenseits der 50 und jenseits der 60 bei uns mitzumachen und sich zu engagieren.

Georg Enzler
1. Vorstand

   


Liebe Deuringer, liebe TSV'ler

Engagement im Kinder- und Jugendbereich nutzt allen.
Beleidigung, Mundraub, Diebstahl, Hausfriedensbruch, Tierquälerei, versuchter Meuchelmord, jeweils in mehreren Fällen – das Sündenregister ist lang, sehr lang .... bei Max und Moritz. Wilhelm Busch schildert uns einen schweren Fall von Jugendkriminalität. Max und Moritz sind einfach zwei böse Buben, denen es augenscheinlich an nichts fehlt und denen niemand etwas getan hat, und das ist aus heutiger Sicht, der eigentliche Skandal. Ihre Taten erscheinen ausschließlich als Produkt ihres
Charakters, der sich in der kriminellen Aktion und grundlosen Schlechtigkeit zeigt. Bosheit erscheint als Selbstzweck und nicht als etwas, das einen im Grunde guten und nur auf die schiefe Bahn gekommenen Charakter verbirgt, der noch der Besserung zugeführt werden könnte. Und das Ende. Wir kennen es. Mit beißendem Witz mutet uns Busch die Ironie zu, dass eine Wiedereingliederung in die Gesellschaft nur unter dem Aspekt einer noch minimalen Verwertbarkeit denkbar ist, im Fall von Max und Moritz damit, dass die Enten etwas zu fressen haben.

Ein klarer Fall von Lynchjustiz. Von Trauer keine Spur, überall fröhliche Erleichterung, als hätte man Max und Moritz nur weggesperrt. Rechtsstaatliches Empfinden wird, ohne dass wir es zunächst merken, am Schnellgericht von Bauer Mecke und Meister Müller, vernichtet. Hätte man Max und Moritz nicht lieber in ein Erziehungscamp stecken sollen? Das ist sicher eine Möglichkeit kriminelle Jugendliche auf den rechten Pfad zurückzuführen.

Es gibt aber gute und oftmals bessere Alternativen, wozu ich im Besonderen die Kinder- und
Jugendarbeit der Sportvereine zähle.
Ich meine,
• dass Kinder und Jugendliche bei uns im Verein ein intaktes soziales Umfeld vorfinden, wo sie sich geborgen und angenommen fühlen
• dass das Miteinander im Verein deren soziale Kompetenz fördert
• dass Kinder und Jugendlichen im Verein eine positive Charakterbildung erfahren
• dass diese Kinder und Jugendlichen signifikant weniger oft straffällig werden
• dass diese Kinder und Jugendlichen ihre Freizeit sinnvoll verbringen
• dass diese Kinder und Jugendliche in unserem Verein Distanz zu Drogen aller Art vermittelt bekommen
• dass die viel beschworene Integration von Ausländern in Vereinen geübte Praxis ist
• und dass wir im TSV Deuringen Experten in der Kinder- und Jugendarbeit sind.

Die Sportvereine können sicherlich nicht alle Probleme der Kinder- und Jugendkriminalität lösen. Aber gerade im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit sind die Vereine äußerst kompetent. Diesen Umstand sollte sich die Politik in weit größerem Maße zunutzte machen als bisher und entsprechende Projekte zusammen mit den Vereinen gezielt fördern.

Georg Enzler
1. Vorstand


Liebe Deuringer, liebe TSV'ler

"Je voller der Magen, je toter das Auge, je leerer die Seele", stellte einst der gute Turnvater Jahn fest, obwohl damals noch kein Mensch seine Fertigmahlzeiten im Fernsehsessel zu sich nahm. Es ist sicherlich nicht die erste Sportlerpflicht, Ignoranten für lasterhaften Lebenswandel und steigende Gesundheitskosten anzuklagen und Aufschwünge und Dauerläufe gegen Fettleibigkeit und Haltungsschäden auszuspielen nach dem Motto: Wir die Guten, ihr die Bösen. Heute ist Sport viel mehr: Er ist Teil der Lebenskultur, welche die Lebensqualität des Einzelnen, der Familie und der Gesellschaft beeinflusst. Oft aber auch Therapie zur Rückgewinnung von Kraft und Ausdauer, zur Erinnerung an Selbstbestimmung und Selbstständigkeit. Das Sportangebot im TSV Deuringen ist so vielfältig, wie es seit der Vereinsgründung noch nie war. Wir ermöglichen mit dieser Vielfalt im Angebot jedem, ob Jung oder Alt, etwas für seine Gesundheit und für seine Lebensqualität zu tun und das zu äußerst günstigen Konditionen.

Georg Enzler
1. Vorstand


Liebe Deuringer, liebe TSV'ler

"Cool" ist es, wenn gelangweilte Schüler morgens Straßenbahn-Fensterscheiben zerkratzen; peinlich, wenn der aufgebrachte, ewig-gestrige Spießbürger etwas dagegen hat und es auch sagt. Wer sich engagiert, blamiert sich. Der Bürger ist ein harmoniebedürftiges, vorsichtiges und bequemes Wesen geworden. Er hat gelernt, dass er besser fährt, wenn ihn kein Gefühl an das "Gemeinwesen" bindet. Werte können aber nur "vermittelt" werden, wenn sie von überzeugten und dadurch überzeugenden Einzelnen artikuliert werden. Das bedeutet: Man muss konfliktbereit sein.
Neben der Familie muss die komplexe Orientierungsleistung wertebesetzter Institutionen, wie unseres TSV Deuringen, gewürdigt werden. Sie sind bei der Selbstfindung der Kinder und Jugendlichen von sehr großer Bedeutung; sie liefern der Sinnsuche konkrete Inhalte und sorgen so dafür, dass es zu einer Selbstverwirklichung im positiven Sinn kommt.

Wir erleben gegenwärtig wieder eine Wertediskussion, die auch für uns im
Sportverein wichtig ist. Die Aufgabe eines Sportvereins, wie des TSV Deuringen, ist eben auch die Vermittlung von Werten.

Georg Enzler
1. Vorstand


Liebe Deuringer, liebe TSV'ler

Die Gemeinschaft – oder wie immer wir einen kleinen Kreis von uns nahestehenden Menschen nennen - wird für unsere Lebensqualität ein zunehmend bedeutungsvoller Gradmesser sein. Aber wir müssen uns auch darüber im klaren sein, dass Gemeinschaft etwas ist, was nicht ohne unser Zutun entsteht, ein Gut, das unserer Aufmerksamkeit und Pflege bedarf. Und wenn wir diese Erkenntnis so akzeptieren, haben wir auf sehr einfache aber nachdrückliche Art und Weise die Brücke geschlagen zu dem, was der Sportverein heute an Gemeinschaft für uns alle erlebbar macht.
Vereine stiften Beziehungen, über soziale und ethnische Grenzen hinweg. Sie bieten Anlässe zur Kommunikation, mehr oder weniger intensiv, ganz nach dem individuellen Bedürfnis. Anstatt, wie noch vor Jahren vorhergesagt, von der Oberfläche einer hoch technologisierten Gesellschaft zu verschwinden, erleben die Vereine als Ort von Gemeinschaft eine Renaissance. Der manchmal geringschätzig als "antiquiert" angesehene Verein bietet Leben zum Anfassen: Die Jazzgymnastik, die Aerobic, die Turnstunde, Tennis und Ballspiele aller Art, den Yogakurs, den Lauftreff, den Jugendausflug, den Theaterabend und vieles mehr. Hier treffen wir Menschen, mit denen man anschließend auch noch plaudern und nach Herzenslust lachen kann.
Wir müssen uns aber gleichzeitig bewusst sein, dass Sport allein noch keine Außenstehenden integriert, der Einsamkeit Älterer oder der Gewalt gegen Minderheiten entgegenwirkt, nicht die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen positiv beeinflusst und das Engagement zu ehrenamtlicher Tätigkeit befördert. Hier brauchen wir den offenen Verein, in dem man sich treffen und näher kommen kann. Wir brauchen das Wiederentdecken von Gemeinschaft!
Diese Gemeinschaft zu entdecken und zu fördern ist ein ganz wesentlicher Aspekt unserer Arbeit im TSV Deuringen.

Georg Enzler
1. Vorstand

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I/2006
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Liebe Deuringer, liebe TSV'ler
Die Politik überbietet sich derzeit mit Vorschlägen und Ideen, den jungen Deutschen den Kinderwunsch schmackhafter, finanziell attraktiver oder zumindest verkraftbarer zu machen. Für Familien soll die Zukunft so aussehen: mehr Betreuung und eine frühe Förderung
sowie mehr Aufmerksamkeit für die Kinder, qualifizierte Tagesmütter, aktive Väter, zufriedene Mütter.
Bei all diesen Überlegungen dürfen die Leistungen der Sportvereine für die Kinder und Jugendlichen von den Politikern nicht übersehen werden.
Warum?
Rund 80 Prozent aller Kinder und Jugendlichen treiben Sport - für die allermeisten die wichtigste Freizeitbeschäftigung. Unangefochtene Nr. 1unter den Jugendorganisationen ist der Sportverein. Gleichzeitig ist ein deutlicher Rückgang in der körperlichen und motorischen Leistungsfähigkeit der Kinder und Jugendlichen gegenüber Gleichaltrigen vor 30 Jahren zu beobachten.
Daher ist es wichtig, dass die Sportvereine ihre Möglichkeiten nutzen, durch gut ausgebildete Übungsleiter und Trainer dieser Entwicklung gegenzusteuern. Doch auch die Politik ist auf allen Ebenen gefordert, dem Sport - auch im Schulunterricht - wieder eine höhere Priorität einzuräumen.
Der Sport ist ein Erlebnisfeld für Kinder und Jugendliche, das durch nichts zu ersetzen ist. Seine Rahmenbedingungen müssen höchsten Ansprüchen genügen, optimale Voraussetzungen für zeitgemäße
und zukunftsweisende Kinder- und Jugendarbeit müssen vorhanden sein.
Genau diese erfolgreiche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen leistet der TSV Deuringen. Wir setzten uns ein - für Sie, liebe Mitglieder, ihre Kinder und ihre Enkelkinder.

Georg Enzler
1. Vorstand

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2/2005
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Liebe Deuringer, liebe TSV'ler
Ohne Ehrenamt geht gar nichts!
Wer glaubt, das Thema Ehrenamt sei verstaubt, fällt einem fundamentalen Irrtum zum Opfer: es ist aktueller denn je. Das Ehrenamt steht in neuer Perspektive, und ehrenamtlichevTätigkeit, oder wenn wir es moderner und umfassender ausdrücken wollen: Freiwilligenarbeit und Bürgerengagement gehören zum unverzichtbaren Fundament einer demokratischen, aktiven und verantwortlichen Bürgergesellschaft. Nicht in der weiteren Betonung des alten Wohlfahrtsstaates, sondern in der Förderung der mentalen Einstellungen und Haltungen solchen Freiwilligenengagements liegt ein wesentlicher Teil unserer Zukunft.
Wir brauchen diese Art bürgerschaftlicher Initiative auch in unseren Sportvereinen.Deswegen muss unsere unverminderte Aufmerksamkeit der Förderung allen Formen ehrenamtlichen, freiwilligen, bürgerschaftlichen Engagements gelten. Denn dieses Engagement hat nicht nur Zukunft, als aktive Bürgergesellschaft ist es unsere Zukunft.
Ohne die im Ehrenamt Tätigen, ohne die vielen Helferinnen und Helfer gäbe es keine Sportveranstaltungen, keine kulturellen Anlässe und auch das soziale und politische Geschehen wäre ohne die zahllosen Personen, die sich uneigennützig engagieren, undenkbar und nicht zuletzt unbezahlbar.
Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen, die ehrenamtlich im TSV Deuringen so großartige Arbeit leisten.
Ich wünsche Ihnen, liebe Mitglieder und allen Deuringern, ein frohes und friedliches Weihnachtsfest,
sowie Gesundheit, Erfolg und Zufriedenheit für das Jahr 2006.

Georg Enzler
1. Vorstand

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1/2005
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Liebe Deuringer, liebe TSV'ler

wer sich engagiert ist selber schuld. Das scheint die neue Devise der Staatsregierung zu sein. Denn anders können die andauernden Sparmaßnahmen nicht verstanden werden. Der Zuschuss für die Übungsleiter aller Vereine soll zukünftig deutlich gekürzt werden.

Der TSV Deuringen ist kein Einzellfall. Doch was ist die Schlussfolgerung? Sollen wir unseren engagierten Trainern nun noch weniger bezahlen, als sie sowieso schon bekommen, oder soll der Verein selbst – trotz des Neubaus der Halle – den staatlichen Anteil an der Übungsleiterbezahlung übernehmen? Sportvereine wie der TSV Deuringen haben in unserer Gesellschaft eine Aufgabe. Wir bieten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen nicht nur Sportstunden, sondern auch ein gesundes Umfeld, wo Kameradschaft und Verantwortung gelebt werden. Die Sportvereine übernehmen diese Aufgabe gerne. Es bleibt zu hoffen, dass die verantwortlichen Politiker unsere Arbeit in Zeiten knapper Haushalte nicht übersehen.

Georg Enzler
1. Vorstand

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3/2004
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Liebe Deuringer, liebe TSV'ler

ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende zu. 2004 wird in der Geschichte unseres Vereines immer eine große Rolle spielen. Im Juli konnten wir unseren neuen Hallenkomplex eröffnen. Unzählige ehrenamtliche Stunden Arbeit stecken in diesen beiden Turnhallen und ich bin stolz, unter unseren Mitgliedern so viele Menschen zu haben, die sich immer wieder engagieren und von ihrer Aufgabe begeistern lassen. Denn nur mit solchen TSV'lern kann unser Sportverein dort stehen, wo er heute ist.
Ebenso konnten wir die Inform neu gestalten und unser Sportangebot ausweiten. Damit hat der TSV Deuringen jedoch nur die ersten Meilensteine in die Zukunft gesetzt. Denn wir wollen noch viel erreichen - sportlich, kulturell und kameradschaftlich. Die Weichen sind gestellt, jetzt sind die Mitglieder und der Vorstand gefragt.
Ich wünsche Ihnen, liebe Mitglieder und allen Deuringern, ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Möge 2005 Ihnen und Ihren Familien Gesundheit, Lebensfreude und Frieden bringen.

Georg Enzler
1. Vorstand

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2/2004
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Tradition und Moderne

Zusammen mit dem Markt Stadtbergen wurde unsere über 75 Jahre alte Turnhalle am traditionellen Standort im Herzen von Deuringen wunderschön saniert erhalten und gleichzeitig eine moderne Sporthalle errichtet, die den Anforderungen unserer Zeit entspricht. Das Bauwerk besticht durch seine gelungene und stilsichere Architektur. Bezeichnend ist, dass alt und neu verbunden wurde und somit Tradition und Moderne vereinbar sind.
Sportlich gilt das Gleiche: Wir werden unsere traditionellen Sportarten weiterhin betreiben. Neue Sportarten und Aktivitäten kommen hinzu. Zudem werden wir versuchen, ein breit gefächertes kulturelles Angebot zu präsentieren.
Der TSV Deuringen bleibt seiner über 100jährigen Tradition verpflichtet und präsentiert sich gleichzeitig als moderner und innovativer Sportverein. Er ist ein kultureller und sozialer Mittelpunkt Deuringens.
Wir laden Sie alle ganz herzlich dazu ein, uns in der Festwoche zu besuchen. Werfen Sie einen Blick auf unsere neu geschaffene Anlage, freuen Sie sich mit uns über das gelungene Werk und seien Sie unser Gast bei den verschiedenen Veranstaltungen.

Georg Enzler
1. Vorstand

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1/2004
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Liebe TSV-ler, liebe Deuringer,

wenn Sie diese Zeilen lesen, dann haben wir es geschafft - unser "Baby" ist fertig!
Ja, sie ist uns ans Herz gewachsen in den letzten Wochen, "unsere" INFORM. Uns, das sind wir: Tini Bachmann und Oliver Pollen. Mit der INFORM wollen wir Ihnen die Möglichkeit geben, das Neueste aus dem Verein zu erfahren. So stellen wir Ihnen in unserer ersten Ausgabe die neuen Sportarten beim TSV vor, Sie können eine tolle Geschichte über die diesjährige Jugendfahrt lesen und das Neueste von unserer Theatergruppe erfahren.
Gerne greifen wir aber auch Ihre Ideen für Artikel und "Storys" auf. Und wer selbst etwas schreiben möchte, der ist uns immer herzlich willkommen. Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle auch bei Sandra Enzler, die für die ersten Ausgaben der INFORM verantwortlich war und damit eine tolle Vorarbeit geleistet hat. Nun, wir wünschen Ihnen viel Spaß mit unserem "Baby".

Tini Bachmann und Oliver Pollen


2/2003


1/2002
 

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