Kultur im TSV Deuringen

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Kulturelle Aktivitäten haben beim TSV Deuringen eine lange Tradition. Sie begannen im Jahr 1929 als in der Halle die Bühne ausgebaut wurde. In den fünfziger Jahren inszenierte eine sehr aktive Theaterabteilung Bauerntheater, Singspiele und sogar Operetten.

In den achtziger Jahren war es Roland Häckel, der mit Kindern und Jugendlichen wieder kleine Stücke inszenierte. Es folgten Jahre mit erfolgreichen Aufführungen, spektakulären Stücken und höchst anspruchsvoller Bühnenarbeit. Von "Kinder im Schnee" über den "Tod im Apfelbaum" bis hin zu der turbulenten Komödie "Der letzte der Feurigen Liebhaber" wurde das TSV Theater eine Erfolgsgeschichte, die immer für ausverkaufte Hallen sorgte.

Erst 2010 gab Roland Häckel, der als Regisseur und in vielen Rollen das Theater in Deuringen personifizierte, seine Abschiedsvorstellung in "Sonny Boys" wo er mit seinem kongenialen Partner Georg Schramm einen fulminanten Schlusspunkt seiner Laufbahn beim TSV Deuringen setzte.

Seit 2012 setzen Franziska Kastner und Annemarie Großmann die Tradition fort. Mit "Boing Boing" zeigten Sie als Regisseurinnen und Schauspielerinnen, dass das Theater beim TSV Deuringen nicht nur Tradition sondern auch eine Zukunft hat.




TSV Theater 2016 - Die Steinzeit ist kein Ponyhof

TSV Deuringen Theater 2016 02Die Steinzeit ist kein Ponyhof.

Es “rumst” in Deuringen und Urschreie hallen durch die TSV-Halle. Felle, Knochen und Keulen liegen in einer authentisch ausgestatteten steinzeitlichen Höhle. Mit “Die Steinzeit ist kein Ponyhof” zauberte das TSV-Theater nach einer dreijährigen Pause wieder eine grandiose Aufführung auf die heimische Bühne. Annemarie Großmann und Franziska Kastner verwandelten die Bühne mit sehr großem Aufwand und Geschick in eine prähistorische Umgebung.

Tropfsteine, Felsen, Pflanzen - laut Annemarie Großmann mehr als sechs Wochen Vorbereitungszeit - gaben dem zeitlosen Stück einen würdigen Rahmen. Die Schauspieler hatten sich wohl vom Bühnenbild zu Höchstleistungen treiben lassen. In ihrer ersten Rolle profitierte Franziska Stark von ihren erfahrenen, kongenialen Partnern Philipp Gruber, Stefan Lehnert und Franziska Kastner. Während die männlichen Darsteller Ihre Charaktere mit bester schauspielerischer Mimik sehr vital umsetzten und man ihnen den unglaublichen Spaß an ihrer Rolle anmerkte, zeigte sich die so vielseitige Franziska Kastner diesmal in ihrer Lieblingsrolle als facettenreiches Biest mit Haaren auf den Zähnen, was perfekt zu den liebevoll gestalteten Fell-Kostümen passte.

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TSV Theater 2012 - Boeing Boeing

Liebe im Landeanflug 

Von Vera Katzenberger - Augsburger Allgemeine, 25. September 2012

Das junge Ensemble des TSV Deuringen bringt den Broadway in die Westlichen Wälder: Mit der beliebten Komödie „Boeing Boeing" aus Frankreich überzeugten die Schauspieler vor fast ausverkauften Reihen bei der Premiere am Wochenende mit viel Witz und Charme. Mit einem Augenzwinkern versuchten die Nachwuchsschauspieler ihr Publikum von den Vorzügen der Polygamie zu überzeugen, doch die kostete die männliche Hauptrolle am Ende fast alle Nerven.
 
 

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TSV Theater 2010 - Sonny Boys

Wenn zwei Komiker sich nicht grün sind

AUGSBURGER ALLGEMEINE - 17.10.2010 - Stadtbergen-Deuringen.
 
IMG_7597bIMG_7384Applaus ohne Ende - das gab es in der Halle des TSV Deuringen. Dort spielte die Theatergruppe die Komödie „Sonny Boys“ von Neil Simon. Besonders Roland Häckel als sarkastischer Komiker Willy Clark und Georg Schramm in der Rolle des Al Lewis blühten in ihren Charakteren auf.
 

Darum geht es in „Sonny Boys“: Willy Clark wird merklich alt, vergesslich und mürrisch. Der abgehalfterte Varietéstar bekommt nicht einmal mehr Rollen in TV-Werbespots, In seiner kargen, kalten Bude lechzt er nach Zigarren und lästert über tote Songtexter.
 
 
 

TSV Theater 2008 - Der letzte der feurigen Liebhaber

Viel Theater zwischen Anstand und Affäre - Der letzte der feurigen Liebhaber

Da möchte der sonst so brave und treue Ehemann und Familienvater Barney Silberman endlich einmal über seinen Schatten springen und in einer heimlichen Affäre zum feurigen Liebhaber werden, und dann das: Eine nach der anderen seiner auserwählten Geliebten offenbart mehr oder weniger schwerwiegende Persönlichkeitsstörungen. Neil Simons Komödie "Der letzte der feurigen Liebhaber", die der TSV Deuringen nun in drei Aufführungen auf die Bühne brachte, beginnt als harmloser Klamauk und wird zum Ende hin immer mehr zu einer Karikatur der freien Liebe.

Im Mittelpunkt des heiteren Vier-Personen-Stücks steht der schüchterne und etwas zu spröde wirkende Endfünfziger Barney Silberman, ein Gewohnheitstier, wie er im Buche steht. Der Besitzer eines Fischrestaurants und überzeugte Mercedesfahrer trägt ganzjährig einen dunkelblauen Anzug und neigt auch sonst nicht zum Risiko. Eines Tages gerät er jedoch in Torschlusspanik und sucht nach 33 Ehejahren das sexuelle Abenteuer.

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TSV Theater 2007 - Die bessere Hälfte

tsv_theater_04.jpgEine Affäre, drei Ehepaare und jede Menge Chaos

Augsburger Allgemeine, 15. Oktober 2007

Eine Affäre, drei Ehepaare und jede Menge Chaos
TSV Deuringen spielt "Die bessere Hälfte" von Alan Ayckbourn

"Meine bessere Hälfte" ist wohl eines der am meisten gebrauchten Komplimente an den Ehepartner. Doch dieser oft so leichthin gesagte Ausdruck kann trügerisch sein. Das beweist Alan Ayckbourns turbulente Komödie "Die bessere Hälfte", die der TSV Deuringen auf die Bühne brachte. In vier Szenen erzählt der englische Erfolgsautor, der für seine Verdienste um das Theater zum Ritter geschlagen wurde, die skurrile Geschichte dreier Ehepaare, die in jede erdenkliche Komödienfalle tappen. Regie führte erneut Roland Häckel.

 

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TSV Theater 2006

Irre alte Welt

Mit einer mehr als gelungenen Premier startete das diesjährige TSV-Theaterwochenende. In einem überraschenden Theaterstück zwischen Fiktion, Traum und Wirklichkeit wurden die Zuschauer eingeladen, weit über den Horizont eines üblichen Laienspiels hinaus, den Akteuren in eine „irre alte Welt“ zu folgen.
Was Roland Häckel als Regisseur auf die Bühne brachte, wurde trotz sprachlich aufwendiger, schwieriger und langer Monologe nie langatmig. Beeindruckende Darsteller machten aus den Verwirrungen und Irrungen der Beziehungen zwischen Mann und Frau einen sehr unterhaltsamen Abend, an dem Lachen und Nachdenken in fliegenden Wechsel die Zuschauer in Atem hielten.

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Ob Sarah Bischhof, Annemarie Großmann, Miriam Gruber, Franziska Kastner oder Anne Protzer - jede Rolle schien wie maßgeschneidert auf die Akteurinnen und wirkte überzeugend und lebendig.
Daniel Bischof  und Florian Enzler zeigten, zum leichten Unbehagen der männlichen Zuschauer, sympathisch und bewegend die viele Facetten des männlichen Selbstverständnisses.
Was diese Schauspieler an gespielter Bildlichkeit auf die Bühne zauberten, zeigte mit welchem Engagement, Fleiß und Leidenschaft an diesem Stück gearbeitet und gelernt wurde. Mit Hanni Häckel als Maskenbildnerin und Souffleuse, Thomas Mayer und Thomas Schöpf in der Technik wurde es eine gelungene Premiere und ein perfekter Auftritt einer sehr guten Theatergruppe.

Die Bilder zum Theaterwochenende "Irre alte Welt" finden Sie in der Bildergalerie 

 

Theater 2005

Bildergalerie "Keine Leiche ohne Lily"

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Die Bildergalerie "Keine Leiche ohne Lily" ist jetzt online.

 

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